Special am 19.06.2026
Haltung kommt von Halt geben
Grundlagen der traumapädagogischen Familienarbeit für pädagogische Fachkräfte
Das Seminar richtet sich an Teilnehmende, die in ihrer beruflichen Praxis regelmäßig mit hochbelasteten Familienangehörigen (Eltern, Stiefeltern, Großeltern etc.) arbeiten. Diese haben zum Teil selbst traumatisierende Erfahrungen gemacht und/oder weisen ein hohes Maß an psychischer Belastung bis hin zu psychischen Erkrankungen auf. Für Fachkräfte mit und ohne Vorwissen in der Traumapädagogik.
Seminarziel
Ziel des eintägigen Seminars ist es, den Teilnehmenden einen praxisnahen Einblick in die traumapädagogische Familienarbeit zu vermitteln und ihnen konkret anwendbare Methoden und Übungen für ihren Arbeitsalltag an die Hand zu geben. Gleichzeitig soll das Seminar dazu anregen, die eigene Haltung gegenüber den zu beratenden Menschen zu reflektieren und den eigenen Blick um eine traumasensible Perspektive zu erweitern.
Seminarinhalte
Das Seminar geht der Frage nach, was es für eine gelingende traumapädagogisch orientierte Familienarbeit braucht: Welche Methoden sind hilfreich, alltagstauglich und praktisch gut umsetzbar? Und wie kann ein Familiensystem dabei unterstützt werden, mehr Selbstbemächtigung zu entwickeln? Die Inhalte werden dabei immer mit Blick auf die unterschiedlichen Arbeitskontexte der Teilnehmenden vermittelt.
In der traumapädagogischen Familienarbeit geht es vor allem darum, einen sicheren (Beratungs-)Ort zu schaffen und Stabilität zu fördern – sowohl für die zu beratenden Menschen als auch für sich selbst im Sinne von Selbstfürsorge.
Im Seminar werden dazu geeignete traumapädagogische Methoden vorgestellt und gemeinsam praktisch erprobt, beispielsweise aus den Bereichen Imagination, Reorientierung und Körperübungen.
Darüber hinaus vermittelt das Seminar einen traumapädagogischen Blick auf die Arbeit mit Familien sowie die damit verbundene grundlegende Haltung gegenüber den zu beratenden Menschen. Die zentralen Grundprinzipien der Traumafachberatung und Traumapädagogik werden dabei verständlich eingeführt.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf wertschätzenden Beratungsmethoden und Übungen, die dazu beitragen, einen geschützten Raum für behutsame und strukturierte Reflexion zu eröffnen und Familienangehörige in ihrer Selbstwirksamkeit zu stärken.
Neben kurzen fachlichen Inputs wird im Seminar auch praktisch gearbeitet – in Einzelarbeit, in kleinen Gruppen und im Plenum. Dabei sollen Spaß und Freude, eines der zentralen Grundprinzipien der Traumapädagogik, bewusst Raum bekommen.
Organisatorisches
- Ort: AKASA Seminarhaus, Gipserstraße 15, 67433 Neustadt/Weinstr.
- Datum: Freitag, 19.06.2026
- Zeit: 09:00–16:00 Uhr
- Gebühr: 150 € inkl. Getränke & kleinem Imbiss (Selbstverpflegung möglich)
- Teilnahmebestätigung: wird am Ende ausgestellt
Referentinnen:
Magdalena Zapf (M.A. Soziale Arbeit, Traumapädagogin / Traumazentrierte Fachberaterin, in Ausbildung: Systemische Supervision, Coaching und Organisationsberatung)
Claudia Dröge (Dipl.-Psych., Systemische Beraterin / Familientherapeutin, Systemische Supervisorin, Traumapädagogin / Traumazentrierte Fachberaterin)
Weiterer Infos unter: www.beziehungsweisen.de
Anmeldung
Per E-Mail an: info@systemwerk-rlp.de
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt – bitte melden sie sich frühzeitig an.
Eine Teilnahmebestätigung wird am Ende ausgestellt.
Special am 26.10.2026
Angsthäschen mit Mutausbrüchen
Hypnosystemische Impulse zur Regulation von ängstlichen Anteilen
Dieses Seminar verbindet theoretische Impulse aus der Psychologie mit Ansätzen der hypnosystemischen Arbeitsweise und ergänzt diese durch praktische Selbstanwendungen.
Seminarziel
Ziel des Seminars ist es, eigene ängstliche Anteile besser zu erkennen, zu verstehen und zu regulieren, um dadurch freier, selbstbestimmter und handlungssicherer zu leben – persönlich wie beruflich.
Das Seminar richtet sich an pädagogische und psychosoziale Fachkräfte aus Jugendhilfe, Schule, Kita, Beratung, Therapie und dem Gesundheitswesen sowie an alle Interessierten, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten – mit oder ohne Vorerfahrung im Themenfeld.
Seminarinhalte
- Einführung in hypnosystemische Modelle zur Emotions- und Angstregulation
- Die Vielfalt ängstlicher Anteile: Schutzfunktionen und Entwicklungschancen
- Selbsterfahrungsübungen zur Stärkung mutiger und selbstwirksamer Anteile
- Hypnosystemische Techniken zur inneren Stabilisierung und emotionalen Regulation
- Arbeit mit persönlichen Fragestellungen und praxisnahen Fallbeispielen
- Transfer in den beruflichen Alltag: Anwendungsmöglichkeiten mit Klient*innen
Ein wichtiger Rahmen des Seminars ist die freiwillige Selbstöffnung: Jeder Teilnehmende entscheidet selbst, wie viele persönliche Inhalte eingebracht werden. Eigene Themen können in stiller Einzelarbeit reflektiert oder – wenn gewünscht – in der Gruppe geteilt werden. Das Seminar bietet Raum, sowohl persönliche Anliegen zu bearbeiten als auch neue Impulse für die berufliche Praxis mitzunehmen – jeweils in dem Umfang, der sich für jeden passend und stimmig anfühlt.
Organisatorisches
- Ort: AKASA Seminarhaus, Gipserstraße 15, 67433 Neustadt/Weinstr.
- Datum: Freitag, 26.10.2026
- Zeit: 09:00–16:00 Uhr
- Gebühr: 130 € inkl. Getränke & kleinem Imbiss (Selbstverpflegung möglich)
- Teilnahmebestätigung: wird am Ende ausgestellt
Referentin: Sarah Stucky
Diplom-Psychologin mit langjähriger Erfahrung in der Jugendhilfe sowie in eigener Praxis für Coaching, Therapie und Pferdeimpulse tätig. Ihre Angebote sind vom hypnosystemischen Ansatz geprägt und ihre Arbeitsweise ist kurzweilig und lebendig.
Mehr Infos unter: www.sarahstucky.de
Anmeldung
Per E-Mail an: info@systemwerk-rlp.de
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt – bitte melden sie sich frühzeitig an.
Eine Teilnahmebestätigung wird am Ende ausgestellt.




